Impressionen

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  An der Haltestelle: Dein Stolz ist Deine Fahrkarte durchs Leben, sagst Du und siehst mir dabei nicht in die Augen. Es gäbe gewisse Grenzen, sagst Du und scharrst mit der Stiefelspitze umher. Niemand könne von Dir verlangen, das noch länger mitzumachen, wisperst Du:

 Impressionen

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5 Responses to Impressionen

  1. canela sagt:

    vom krebs zum hund. von aussen betrachtet beides tiere.

    von innen aber ist der krebs wie tod und der hund wie leben. ich kenne das erste tier, es war eine zeitlang zu besuch bei mir, bis es der hund verscheuchte.

    bei stolz fällt mir nur das ein: es ist die veredelte form von trotz.

  2. Katzenelson sagt:

    Wohl hatte auch ich mir zwischen Krebs und Hund ein Spiel innerhalb des Textes vorgestellt, aber die herkommentierte Variante ist mir völlig neu – wenngleich nicht ungelegen.

    Darüberhinaus heißt es in meinen (zugegebenermaßen bloß selbstgeschriebenen) Aphorismen: „Ignoranz ist der Trotz der Dummen und Arroganz ihr vermeintlicher Stolz“ – was hier jedoch gar nicht passt, der Geliebten zuliebe.

    Ja, wäre es doch manchmal nur wie beim Mittagessen eben, für immer und einfach nämlich, zum Schutz all der hellblauen Mäntel auch.

    Katzenelson,
    nachdenklich bisweilen und stets dem Dank verpflichtet…

  3. kleine eva sagt:

    gut beschrieben alles, aber wieso finde ich jetzt die ute so doof? da ist doch irgendein trick im text, glaube ich.
    bitte nicht falsch verstehen, ich mag die geschichte schon. vielleicht habe ich sie nicht richtig verstanden oder so.

    (kann man denn eine geschichte mögen, die man nicht kapiert hat?)

    eva

  4. canela sagt:

    @katzenelson: man kann es auch so sehen, dass sie nicht mit der situation umgehen kann und dann auf etwas abschweift, dass nicht so tragisch ist, also den hund.

    das interessante ist ja, was andere daraus lesen oder was sie sich herauspicken aus den texten. manchmal kommt man nicht aus dem staunen…

  5. Katzenelson sagt:

    Sehr wohl, Canela. Vielleicht ist ihr alles zuviel, sie lässt es sich aber nicht gerne anmerken – könnte etwas mit dem besagten Stolz (und also bewahrter Fassung) zu tun haben. Oder sie hat den Hund einfach verdammt lieb, wer weiß das schon.
    Aber Du hast natürlich recht: Nach dem Schreiben gehört der Text dem Leser, als Autor kann man da nur noch verzweifelt oder erfüllter Hoffnung sein – und Du hast mich überhaupt nicht enttäuscht, besten Dank.

    (eva kriegt eine Mail, eine große -> Klammer zu!)

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